Lulzsec hat eine Sex-Webseite gehackt und die E-Mail-Adressen und Passwörter der Nutzer veröffentlicht. Die Hackergruppe hat dazu aufgerufen, die betroffenen Nutzer auf Facebook bloßzustellen, was aber vereitelt wurde.

Der neue Hack von Lulzsec ist vor allem für die fast 26.000 Nutzer der angegriffenen Porno-Webseite “Pron” peinlich. Lulzsec hat nämlich ihre E-Mail-Adressen und Passwörter veröffentlicht und auch hervorgehoben, welche davon Mitarbeitern von Regierung und Militär (.mil und .gov) gehören, berichtet Sophos im eigenen Naked-Security-Blog.

Außerdem hat das Lulzsec-Team andere dazu aufgerufen, die veröffentlichten Accountdaten auf Facebook auszuprobieren, die Nutzer gegenüber Familie und Freunden bloßzustellen und über die Ergebnisse auf Twitter zu berichten. Viele Internetnutzer verwenden unvernünftigerweise dieselbe Kombination aus E-Mail und Passwort über mehrere Webdienste hinweg.

Facebook hat deshalb schon reagiert und bei den betroffenen Mailadressen die Passwörter zurückgesetzt. Sicherheitsexperten raten dazu, immer unterschiedliche und vor allem sichere Passwörter einzusetzen. Laut Sophod ist es sonst nur eine Frage der Zeit, bis Dritte die kompromittierten Accountdaten auch bei anderen Diensten ausprobieren.

Es dürfte auch nur eine Frage der Zeit sein, bis weitere Pornowebseiten angegriffen werden. Lulzsec hat nämlich auch E-Mail-Adressen und Passwörter der Administratoren von 55 weiteren Diensten veröffentlicht, die ebenfalls Accounts bei Pron haben.

Quelle: Golem.de

euer d0wn